• Mama Auszeit

    9. Januar 2021

     Euro89,00

    Mutter zu sein ist eine der schönsten, aber auch eine der anstrengendsten Aufgaben. Deshalb ist es sehr wichtig, dass wir Mütter gut auf uns achten und uns regelmäßig Auszeiten gönnen.

    Aus diesem Grund lade ich dich, liebe Mama, zu einer ganz besonderen Auszeit ein, zur Mama Auszeit, das etwas andere Wellness, Wellness für die Seele (und auch für die Nerven)

    Wir werden im schönen Greisinghof in begrenzter Teilnehmerzahl uns bewußt Zeit nehmen, um neue Energie zu tanken, um zu entspannen und uns wieder besser zu spüren. Weiters werdet ihr 8 Schritte für noch mehr Mutterglück kennen lernen.

    Nimm dir diese Zeit, denn wir Mütter kümmern uns immer um alle, doch um uns selbst viel zu wenig! 

    Ich freue mich auf dich!

    verbindliche Anmeldung unter:  me@andreawurz.com

  • Gespräche an der Supermarktkasse

    Neulich im Supermarkt:

    Ein kleiner Junge, so um die 5 Jahre alt, stellte sich mit seinem Vater an der Kasse hinter mir an. Der Junge war in Plauderlaune und erzähle seinem Vater, dass er auch schon so gerne in die Schule gehen würde, wie sein Bruder. Dass er den Kindergarten nicht mehr mag und auch schon groß sein möchte. Der Vater antwortete: „ Ge, du bist eh schon a Schulanfänger im Kindergarten. Und auf die Schule braucht´s du dich ohnehin net freuen. Des wird dir schon noch vergehen. Sei froh, dassd nu a Kindergartenkind bist!“

    Mehrmals versuchte der Junge, dem Vater glaubhaft zumachen, dass er sich aber schon so auf die Schule freue. Das Gespräch endete damit, dass der Junge an der Kasse immer ungeduldiger wurde und die Einkäufe frustriert auf das Band warf.

    Wie hätte das Gespräch besser laufen können?

    Ich finde es total schön, dass sich der Junge dem Vater so öffnet. Dieser wäre aber mit dem aktiven Zuhören viel weiter gekommen, als mit dem Aufdrücken seiner Meinung. Aktives Zuhören bedeutet die Gefühle und Wünsche des Kindes zu akzeptieren und sie dort abzuholen wo sie gerade emotional stehen. Der Vater hätte von seinem Sohn sicher mehr erfahren, wenn er zB gesagt hätte: „Du freust dich schon auf die Schule!? Auf was freust du dich denn besonders?“

    Die Tatsache, dass der Junge noch nicht in die Schule gehen kann, kann der Vater nicht ändern, aber er kann ihm helfen, mit der Vorfreude oder der Ungeduld besser umgehen zu können. Einfach in dem er ihm seine Gefühle lässt und ihm hilft, diese auszudrücken. Die väterliche Meinung ist in diesem Fall nicht relevant. Schaffe ich es, dem Kind aktiv Zuzuhören, fühlt es sich verstanden und wird mir weiterhin erzählen was es so bewegt.

  • Bin ich eine schlechte Mutter, weil ich wieder arbeiten gehe?

    In Österreich haben wir das große Glück, die Karenzzeit nach der Geburt eines Kindes frei wählen zu können. Wir (meist Mütter) können entscheiden ob wir ein paar Monate oder Jahre zu Hause bei unseren Kindern verbringen wollen/ sollen/ müssen.

    Jedoch herrscht in vielen Köpfen unserer doch so aufgeklärten Welt, der Irrglaube, dass Frau nur dann eine gute Mutter sein kann, wenn sie möglichst lange bei den Kindern zu Hause bleibt.

    Nicht selten müssen sich Frauen schiefen Blicken oder pseudo -intelligente Aussagen anhören, wenn diese beschließt wieder ihren Beruf nachzugehen. „ Kein Wunder dass das Kind krank ist, wenn du wieder arbeitest!“ Das nagt an so machen Müttern und erste Zweifel entstehen.

    Mute ich meinem Kind zu viel zu, wenn ich wieder arbeite? Wäre es besser zu Hause zu bleiben und nur für mein Kind da zu sein?

    Zur Info aller, die zweifeln:

    Statistiken ob sich die „Berufstätigkeit der Mütter, verbunden mit ihrer zeitweiligen Abwesenheit und einer Fremdbetreuung auf die Entwicklung des Kindes in kognitiver, sozialer und emotionaler Form negativ auswirken.“ (Hans Peter Nolting) belegen eindeutig:

    Die gesunde Entwicklung eines Kindes hat NICHTS mit der Berufstätigkeit der Mutter zu tun. Es ist vor allem wichtig, dass die Frauen zufrieden mit ihrer Rolle sind. Dh entscheidet sich die Mutter zu Hause zu belieben und geht sie in der Mutter- und Hausfrauenrolle auf, ist dies für ein Kind genauso von Vorteil, als wenn die Mami arbeiten geht und dadurch zufrieden und ausgeglichen ist. Es ist nicht wichtig wie lange wir bei unseren Kindern sind, sondern WIE WIR MIT IHNEN UMGEHEN! Natürlich ist auch die Qualität der Fremdbetreuung ein wichtiger Faktor.

    Also, Mamis…. Macht das was euch erfüllt und dann geht es auch euren Kindern gut!